Anleitung: Routenplaner

Der Routenplaner rechnet kurvige Motorradtouren weltweit direkt im Browser, kostenlos und ohne Konto. Diese Anleitung führt von der ersten Tour bis zum gedruckten Roadbook.

Die erste Tour

Der Planer arbeitet mit Wegpunkten: Start, Ziel und beliebig viele Zwischenziele. Zwischen zwei Wegpunkten rechnet er jeweils einen Abschnitt.

  • Gib im Reiter «Route» Start und Ziel als Ort oder Adresse ein, oder klicke in die Karte: Der erste Klick setzt den Start, der zweite das Ziel, jeder weitere ein Zwischenziel an der passenden Stelle der Route.
  • Rechtsklick in die Karte (am Handy: lange drücken) öffnet ein Menü: Start, Zwischenziel, Ziel, Route verlängern, Unterkunft hier suchen, Hier nicht durchfahren und Notiz hier.
  • Verschiebe Punkte mit der Maus oder dem Finger. Ziehst du an der Linie, entsteht an dieser Stelle ein Zwischenpunkt (am Handy: Linie kurz halten, dann ziehen).
  • Ein Klick auf einen Punkt bietet Entfernen, Pause und Übernachten an, ebenso ein Rechtsklick (am Handy: lange drücken). In der Liste im Reiter «Route» ordnest du Punkte um oder löschst sie.
  • «Umkehren» dreht die Tour um, «Zwischenziel» fügt einen Punkt hinzu, Rückgängig und Wiederholen stehen oben links über der Karte (Strg+Z bzw. ⌘Z).

Tipps

  • Oben siehst du sofort Strecke, Fahrzeit und Höhenmeter. Solange noch gerechnet wird, stehen dort drei Punkte.
  • Die Tour wird laufend im Browser zwischengespeichert. Mit «Speichern» legst du sie unter einem Namen ab.

Fahrstil und Vermeiden

Der Fahrstil bestimmt, wie der Planer die Strassen bewertet. Es gibt vier Stile:

  • Kurvig: Land- und Nebenstrassen, grosse Strassen und Orte werden gemieden. Das ist der Standard.
  • Extra kurvig: kleine Strassen, Umwege erwünscht.
  • Schnell: zügig, Autobahn erlaubt. Wählst du diesen Stil, schaltet der Planer den Haken «Autobahnen» unter «Vermeiden» aus; setzt du ihn wieder, meidet er sie.
  • Adventure: Schotter und Feldwege sind erlaubt.

Tipps

  • Unter «Vermeiden» schaltest du Autobahnen, Maut, Fähren und unbefestigte Strassen für die ganze Tour ab.
  • «Kurvig» heisst hier: Der Router bevorzugt kleine Strassen. Die Kurvigkeit der Linie selbst bewertet er nicht. Den Anteil enger Kurven zeigt die Kachel «Kurvig».
  • «Fahrstile vergleichen» rechnet dieselben Wegpunkte in allen vier Stilen und zeigt Kilometer, Fahrzeit, Kurvenanteil, Autobahn, Höhenmeter und Schotter nebeneinander. Ein Klick auf einen Stil übernimmt ihn.

Abschnitte einzeln einstellen

Ein Klick auf die Linie öffnet das Menü für diesen Abschnitt zwischen zwei Wegpunkten. So mischst du Stile und Regeln in einer Tour.

  • Eigener Fahrstil: Der Abschnitt nutzt einen anderen Stil als die Tour, zum Beispiel Adventure für ein Stück Schotter.
  • Luftlinie: Der Abschnitt wird als gerade Linie ohne Routing gezeichnet, etwa für Fähre, Autoverlad oder Feldweg. Im Roadbook und im GPX steht der Hinweis «weiter in Luftlinie».
  • Vermeiden für diesen Abschnitt: Autobahn, Maut, Fähren und unbefestigt lassen sich je Abschnitt einzeln umschalten. Fehlt eine Einstellung, gilt die der Tour.
  • Diese Stelle meiden: Der Router fährt nicht mehr durch diesen Punkt. Rechtsklick und «Hier nicht durchfahren» tut dasselbe. Gemiedene Stellen erscheinen als rote Punkte und lassen sich wieder zulassen.

Tipps

  • Findet der Router ohne die gemiedene Stelle keine Route, nimmt der Planer sie zurück und sagt es dir.

Rundtour erzeugen

Der Rundtour-Generator legt eine Schleife um deinen Startpunkt. Sie startet beim ersten Wegpunkt (setze ihn als Startpunkt) oder, wenn keiner gesetzt ist, in der Kartenmitte. Beim Öffnen zeigt die Karte deinen Standort, der Knopf mit dem Fadenkreuz oben links springt jederzeit dorthin.

  • Wähle im Reiter «Route» unter «Rundtour», ob die Länge nach Kilometern oder nach Fahrzeit gelten soll.
  • Stelle die Länge (40 bis 500 km) oder die Fahrzeit (1 bis 10 Stunden) ein und wähle die Himmelsrichtung, in die die Schleife ausgreift.
  • «Rundtour erstellen» rechnet die Strecke. «Andere Variante» liefert eine neue Schleife mit denselben Vorgaben.
  • Bei der Zeitvorgabe rechnet der Planer die Länge mit dem Tempo des Fahrstils um. Weicht die gerechnete Zeit um mehr als zehn Prozent ab, stellt der Knopf «nachstellen» sie auf deinen Wunsch ein.

Tipps

  • Punkte, die nicht erreichbar sind, und Stichstrassen bessert der Planer selbst nach.

Kennzahlen und Höhenprofil

Über den Reitern stehen sechs Kennzahlen: Strecke, Fahrzeit, Höhenmeter, Anteil unbefestigt, Anteil Kurven und Anzahl Pässe.

  • Unbefestigt kommt aus den Belagsangaben von OpenStreetMap. Fehlt die Angabe, zählen Feld- und Waldwege als unbefestigt. Bei importierten Tracks ist der Wert nicht verfügbar.
  • Kurvig ist der Anteil der Strecke mit engen Kurven (Radius unter 120 Metern), also Kehren und enge Serpentinen. Der Planer rechnet ihn aus der Linie der Route, die der Router liefert, im Raster von 40 Metern. Bei Tracks, die du als GPX importierst, nimmt er deine Punkte: Hat die Datei nur wenige Punkte (zum Beispiel alle 100 Meter oder nach dem Vereinfachen), werden Kurven geglättet und der Wert fällt zu niedrig aus. Dann ist er nur ein grober Hinweis.
  • Das Höhenprofil liegt unter der Karte und lässt sich ein- und ausblenden. Die Maus über dem Profil zeigt die Stelle auf der Karte.

Unterwegs: Pässe, Sperrungen, Tanken, Wetter

Der Reiter «Unterwegs» zeigt, was entlang der Route liegt.

  • Pässe: Pässe auf der Route erscheinen mit Höhe. Wo ein Pass gesperrt ist, steht das dabei. Die Sperrungen holt unser Server jede Nacht für den Alpenraum von TomTom.
  • Sperrungen: Führt die Route über eine gesperrte Strasse, warnt der Planer oben. «Umfahren» rechnet die Stelle neu, oder du schaltest die automatische Umfahrung ein. Die Warnliste klappst du zu, die Überschrift bleibt.
  • Orte entlang der Route: Tankstellen, Essen, Läden und weitere Punkte lassen sich einblenden. Sehenswürdigkeiten bis 15 Kilometer neben der Route stehen in einer eigenen Liste. Ein Klick auf einen Eintrag zoomt hin und markiert die Stelle auf der Karte mit einem Ring und dem Namen.
  • Tankreichweite: Gib deine Reichweite ein, dann markiert der Planer Strecken, auf denen keine Tankstelle liegt. Tankstellen, die bei deiner voraussichtlichen Ankunft laut OpenStreetMap geschlossen haben (etwa sonntags oder abends), zählen dabei nicht. Das Popup einer Tankstelle zeigt die Öffnungszeiten und ob sie bei deiner Ankunft offen ist.
  • Unterkünfte: «Unterkunft hier suchen» im Kartenmenü zeigt Hotels und Camping im Umkreis mit Website und Booking-Suche.
  • Wetter: Sobald Route und Abfahrt stehen, holt der Planer die Vorhersage für die voraussichtliche Ankunft, etwa alle 25 Kilometer und auf jedem Pass, mit der Temperatur auf Höhe der Strasse. Schnee, Gewitter, Glättegefahr, Nässe, starker Wind, Nebel oder Hitze erscheinen oben als Warnung, ein Klick zeigt die Stelle.

Tipps

  • Sperrungen sind eine Momentaufnahme und gelten für den Alpenraum. Prüfe wichtige Pässe vor der Abfahrt zusätzlich bei den Behörden.

Maut, Vignetten und Umweltzonen

Im Reiter «Unterwegs» fasst der Planer zusammen, was in den Ländern deiner Route für Motorräder gilt. Das sind Hinweise, keine Rechtsauskunft.

  • Vignette: Wo eine Vignette Pflicht ist (zum Beispiel Schweiz, Österreich, Slowenien, Ungarn), siehst du die Preise für Motorräder und den Link zur amtlichen Verkaufsstelle. Der Planer sagt dir, wie viele Autobahnkilometer deine Route im Land hat. Hat sie keine, brauchst du die Vignette nur, wenn du Autobahn oder Schnellstrasse fährst.
  • Streckenmaut: In Frankreich, Italien, Spanien und Portugal erklärt der Hinweis, wie die Maut funktioniert. Die Höhe berechnet der Planer nicht. Hat deine Route dort keine Autobahn, steht, dass keine Streckenmaut zu erwarten ist.
  • Sondermaut: Führt deine Route über eine Strecke mit eigener Maut, etwa Brenner (A13), Tauern- und Arlbergtunnel, Grossglockner Hochalpenstrasse, Timmelsjoch, Mont-Blanc- oder Fréjus-Tunnel, steht sie mit Namen im Hinweis und einem Link zum Betreiber. Der Tarif für Motorräder steht dort, der Planer nennt keine Preise. Wo der Planer nicht sicher trennen kann (Grosser St. Bernhard, Silvretta, Gerlos, Rossfeld), erscheint ein Hinweis «in der Nähe deiner Route» mit der Erklärung.
  • Lärmfahrverbot: Führt die Route über eine Tiroler Strasse mit Fahrverbot für Motorräder über 95 dB(A) Standgeräusch (Lechtal, Tannheimer Tal, Berwang–Namlos, Bschlabs, Hahntennjoch, jeweils 15. April bis 31. Oktober), steht sie mit Namen im Hinweis. Der Wert steht im Fahrzeugschein, Feld U.1. Der Planer kennt dein Motorrad nicht und prüft nichts.
  • Motorradsperren: Führt die Route über eine Strasse, die für Motorräder gesperrt ist (etwa Kesselberg, Sudelfeld, Schauinsland, Elmsteiner Tal und weitere gemeldete Strecken in Deutschland), steht sie im Hinweis. Mit Abfahrt und Etappen prüft der Planer, ob die Sperre bei deiner Durchfahrt gilt (Wochentag, Saison, Uhrzeit, Richtung), und warnt oben, wenn ja. Feiertage kennt er nicht.
  • Grenzübergang und Papiere: Führt die Route über eine Grenze ausserhalb des Schengen-Raums, steht beim Land, in das du fährst, was du für dein Motorrad brauchst: Pass oder ID, Fahrzeugausweis, Versicherungsnachweis (Grüne Karte oder Grenzversicherung vor Ort) und, wo verlangt, das Carnet de Passages von TCS oder ACS. Die Carnet-Angaben gleicht der Planer mit den Länderinfos des TCS ab. Wo der TCS nichts schreibt, steht der Hinweis, es beim TCS oder ACS zu klären. Alles steht auch im Roadbook.
  • Fürs Motorrad: Für über 20 Länder steht, was du mitführen oder tragen musst (Warnweste, Verbandszeug, Handschuhe, Schutzkleidung) und was dort für Motorräder besonders gilt (Durchschlängeln, Nebeneinanderfahren, Kinder als Sozius). Quelle und Stand stehen dabei.
  • Fähren: Führt die Route über eine Fähre, steht sie im Hinweis mit der Länge der Überfahrt. Viele Fähren fahren nur zu bestimmten Zeiten, in Norwegen verlinkt der Planer die Reiseauskunft Entur, sonst gilt: Fahrplan beim Betreiber prüfen und Reserve einplanen.
  • Vorab kaufen: Bei Vignetten führt der Link direkt in den Online-Shop, damit du sie vor der Fahrt kaufst und unterwegs nichts zahlen musst. Für Italien steht ein Hinweis zur Telepass-Mautbox, mit der du ohne Halt durch die Mautspur fährst.
  • Umweltzonen: Je Land steht, ob Motorräder betroffen sind (zum Beispiel Crit'Air in Frankreich, ZTL in Italien). Führt die Route nahe an eine Stadt mit Zone, erscheint sie zusätzlich mit ihrer Regel.

Tipps

  • Jeder Hinweis trägt ein Stand-Datum und einen Link zur amtlichen Seite. Preise und Regeln ändern sich: Prüfe sie vor der Fahrt dort.
  • Die Hinweise stehen auch im Roadbook. Maut, Vignetten, Umweltzonen und Fähren gibt es für die 32 Länder Europas, in denen sie geprüft sind (Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Slowenien, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Spanien, Portugal, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro, Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Vereinigtes Königreich, Irland). Für jedes andere Land zeigt der Planer Fahrtrichtung, Helmpflicht, Führerschein und den Link zu den amtlichen Reisehinweisen.
  • Bei importierten GPX-Tracks und Luftlinien-Abschnitten kennt der Planer die Autobahnstücke nicht und nennt dann nur die Regel des Landes.

Mehrtagestouren planen

Im Reiter «Reise» teilst du die Tour in Tagesetappen.

  • Setze bei einem Zwischenziel «Übernachten», dann beginnt dort die nächste Etappe. Eine Pause legst du ebenfalls an einem Zwischenziel fest und gibst ihre Dauer an.
  • Stelle Abfahrtstag und Uhrzeit ein. Daraus rechnet der Planer die voraussichtliche Ankunft jeder Etappe, auch für das Wetter und das Roadbook.
  • Lege Tageslimits für Kilometer und Fahrzeit fest. Wird eine Etappe zu lang, zeigt der Planer, wo sie die Grenze erreicht, und schlägt Unterkünfte im letzten Drittel davor vor.
  • Ein Klick auf eine Tageskarte lässt die Karte zu dieser Etappe springen. Der Farbpunkt davor ändert die Farbe des Tages.
  • Ruhetage: Unter jeder Etappe stellst du ein, wie viele Tage du am Übernachtungsort bleibst. Die folgenden Etappen, das Wetter, das Roadbook und die Booking-Links (mit entsprechend mehr Nächten) rücken nach hinten.

Notizen setzen

Notizen sind Hinweise an einer Stelle der Tour, die nicht ins Routing eingehen.

  • Rechtsklick in die Karte (am Handy: lange drücken) und «Notiz hier» wählen.
  • Schreibe den Text (bis 120 Zeichen) und wähle ein Symbol (16 zur Auswahl, etwa Tanken, Essen, Unterkunft, Aussicht, Werkstatt oder Achtung) und auf Wunsch eine Farbe.
  • Notizen erscheinen mit ihrem Symbol auf der Karte. Ein Klick darauf bearbeitet oder löscht sie. Du kannst bis zu 300 Notizen pro Tour setzen.

Tipps

  • Notizen stehen im Roadbook, als Wegpunkte im GPX und im Teilen-Link.

Karte: Ebenen, Farben und Symbole

Alles, was die Karte zeigt, lässt sich anpassen. Die Wahl merkt sich dein Browser.

  • Oben rechts wählst du unter «Kartenebenen» die Grundkarte (Klassisch, Hell, Dunkel, Charcoal & Gold, Satellit, Topografisch und weitere) und schaltest Geländeschummerung, kurvige Strassen sowie Rad-, MTB- und Wanderrouten dazu. «Kurvige Strassen» färbt Haupt- und Landstrassen nach ihrem Richtungswechsel je Kilometer: gelb kurvig, rot sehr kurvig, ab Zoomstufe 9, berechnet im Browser aus den Kartenkacheln. Topografisch und die Routen laden Kacheln von weiteren Diensten, erst wenn du sie einschaltest.
  • Der Farbknopf oben links färbt die Linie nach Strassenart: Autobahn, Bundes- und Hauptstrasse, Landstrasse, Nebenstrasse, unbefestigt (gestrichelt) und Fähre. Ein Klick auf einen Eintrag der Legende zoomt auf das nächste Stück davon, weitere Klicks gehen der Reihe nach weiter. Bei importierten Tracks ermittelt der Planer die Strassenart aus den Kartenkacheln, das dauert bei langen Touren etwas.
  • Ohne diesen Knopf hat jede Tagesetappe ihre eigene Farbe. Ändere sie mit dem Farbpunkt an der Tageskarte oder für einen einzelnen Abschnitt mit einem Klick auf die Linie.
  • Wegpunkte bekommen im Popup ein eigenes Symbol und eine Farbe. Oben rechts sitzen die Zoomknöpfe mit Kompass, mit Esc oder dem X schliesst du ein offenes Fenster auf der Karte.

Tipps

  • Rot bleibt den Sperrungen vorbehalten. Farben und Symbole stehen im Teilen-Link, im GPX bekommt jeder Tag einen eigenen farbigen Track.

Exportieren, drucken und teilen

Alles zum Mitnehmen steht im Reiter «Touren» unter «Export».

  • GPX: Track (die gerechnete Strecke, für die meisten Navis und Apps), Route (nur die Wegpunkte, das Navi rechnet selbst und kann abweichen) oder beides.
  • Garmin Zumo / BMW Navigator: eine Route je Tag, deine Wegpunkte als Via-Punkte mit Ansage, dazu Formpunkte etwa alle zwei Kilometer entlang unserer Strecke, damit das Navi beim Neuberechnen auf ihr bleibt. Mehr als 29 Via-Punkte an einem Tag teilt der Planer in mehrere Routen. Der Track liegt zum Vergleich bei. Im Navi die Routenpräferenz «Schnellere Zeit» wählen.
  • Roadbook: «Roadbook A4» oder «Roadbook Tankrucksack» öffnet ein Dokument mit Kennzahlen, Übersichtskarte, Höhenprofil, Etappen, Sonnenauf- und -untergang, Teilstrecken und einer Fahrliste mit Uhrzeiten. Auf der Seite druckst du es oder speicherst es als PDF.
  • Tankrucksack ist A5 hoch mit grosser Schrift. Auf A4 drucken passen mit «Seiten pro Blatt: 2» zwei Seiten auf ein Blatt.
  • Link teilen: Der Link enthält die ganze Tour samt Notizen. Wer ihn öffnet, bekommt eine Kopie zum Weiterplanen.
  • Als Routenfilm öffnen macht aus der Tour mit einem Klick ein Kartenvideo.

Tipps

  • Die Fahrliste im Roadbook nennt Wegpunkte, Pässe mit Höhe und Sperrung, alle Sperrungen, Tankstellen samt Lücken bei eingestellter Reichweite, Notizen, Wetter, die nächsten Sehenswürdigkeiten sowie Luftlinien- und Schotterabschnitte.
  • Das Wetter holt das Roadbook beim Erstellen. Gibt es für deine Tage noch keine Vorhersage, steht ein Hinweis im Kopf.

Touren speichern, laden und importieren

Deine Touren bleiben in diesem Browser. Wer ein Konto hat, kann sie zusätzlich im Konto ablegen.

  • Gib im Reiter «Touren» unter «Meine Touren» der Tour einen Namen und klicke «Speichern». Gleicher Name aktualisiert die Tour, ein neuer Name legt eine zweite an.
  • «Neue Tour beginnen» startet leer. Gespeicherte Touren öffnest du aus der Liste.
  • GPX-Import: Lade eine eigene GPX-Datei. Enthält sie einen aufgezeichneten Track, fragst du dich: «Als Track» übernimmt die Linie unverändert (1:1, nichts wird neu geroutet, auch nach dem Neuladen nicht), «Als Route» behält bis zu 50 Wegpunkte, die der Router neu verbindet. Gerechnet wird nur, was du danach änderst.
  • Mehrere Tracks in einer Datei werden zu Tagen und stehen im Reiter «Route» mit Haken: Du schaltest sie einzeln zu und ab. Routen der Datei, die Tracks verbinden, rechnet der Router, doppelte Tracks (etwa eine Gesamtstrecke neben den Tagesetappen) sind von Anfang an aus. Wegpunkte der Datei kommen als Notizen mit Name und Symbol.
  • R&R Signature Tracks sind veröffentlichte Touren von Ride & Reflect zum Nachfahren. Du öffnest sie als eigene Kopie.

Daten, Datenschutz und Grenzen

Gerechnet wird auf unserem eigenen Server in der Schweiz mit BRouter und Daten von OpenStreetMap. Wegpunkte werden nur gespeichert, wenn du eine Tour per Link teilst oder im Konto ablegst.

Was weltweit gilt und was nur dort, wo wir es geprüft haben: Routen, Höhenprofil, Strassenart, Tankstellen, Unterkünfte, Sehenswürdigkeiten und Wetter gibt es weltweit. Zu jedem Land auf der Route zeigt der Planer Fahrtrichtung, Helmpflicht, Führerschein (braucht es den internationalen?) und den Link zu den amtlichen Reisehinweisen der Schweiz (EDA). Maut, Vignetten, Umweltzonen und Fähren gibt es für 32 Länder in Europa, Motorradregeln mit Mitführpflichten für 21 Länder Europas und für 37 ausgewählte Touring-Länder weltweit (dort als Recherche gekennzeichnet, nicht amtlich), Pass-Sperrungen für den Alpenraum, Motorradsperren für Deutschland und Tirol. Wo wir nichts Geprüftes haben, steht das im Hinweis.

Die Fahrzeiten sind Richtwerte, der Planer kennt weder Verkehr noch Baustellen ausser den Sperrungen der Gratis-Datenquelle. Kartenkacheln lädt dein Browser von OpenFreeMap, Orte findet die Suche über Photon, Wetter kommt von MET Norway. Alle Quellen stehen am unteren Kartenrand.

Der Planer ersetzt keine Planung vor Ort: Wetter, Sperrungen und Strassenzustand prüfst du vor der Abfahrt.

Häufige Fragen

Kostet der Routenplaner etwas oder braucht er ein Konto?

Nein. Er ist kostenlos und läuft ohne Konto im Browser. Ein Konto brauchst du nur, wenn du Touren im Konto ablegen willst.

Wie bekomme ich meine Tour aufs Navi?

Exportiere sie im Reiter «Touren» als GPX. Ein Track passt für die meisten Navis und Apps. Wählst du «Route», rechnet das Navi zwischen den Wegpunkten selbst und kann abweichen.

Kann ich unterwegs den Fahrstil wechseln?

Ja, pro Abschnitt. Klicke auf die Linie und wähle für diesen Abschnitt einen anderen Stil, Luftlinie oder eigene Vermeiden-Regeln.

Wie plane ich eine Fähre oder einen Autoverlad?

Setze Wegpunkte vor und nach der Überfahrt und stelle den Abschnitt dazwischen auf Luftlinie. Das Roadbook weist dort darauf hin, dass du selbst navigierst.

Warum zeigt der Planer eine Sperrung, obwohl der Pass offen ist?

Die Sperrungen sind eine Momentaufnahme von TomTom und werden nachts aktualisiert. Prüfe wichtige Pässe vor der Abfahrt zusätzlich bei den Behörden oder Passstrassen-Seiten.

Warum zeigt das Roadbook kein Wetter?

Vorhersagen gibt es nur für etwa die nächsten zehn Tage. Liegt deine Abfahrt weiter in der Zukunft, steht im Kopf ein Hinweis. Plane die Tour kurz vor der Abfahrt neu aus.

Muss ich in der Schweiz oder in Österreich eine Vignette kaufen?

Ja, wenn du dort Autobahn oder Schnellstrasse fährst, auch mit dem Motorrad. Der Reiter «Unterwegs» zeigt Preise und den Link zur amtlichen Verkaufsstelle. Kaufe nur dort, nicht bei Zwischenhändlern.

Zeigt der Planer die Mautkosten?

Nein. Der Planer erklärt, wo Maut oder Vignette gilt, berechnet aber keine Beträge, denn die Tarife der Betreiber ändern sich und hängen von Ein- und Ausfahrt ab.

Wo finde ich meine gespeicherten Touren?

Im Reiter «Touren» unter «Meine Touren». Sie liegen im Speicher deines Browsers und verschwinden, wenn du die Browserdaten löschst. Mit einem Konto kannst du sie zusätzlich dort ablegen.

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