Willkommen zu Tag 62 unserer Ride & Reflect Reihe zu mehr Souveränität auf dem Motorrad. Heute im Fokus: Tunnel-Trance (Sicherheit).
Lange Alpentunnel sind Stress pur. Tipp: Fixiere nicht die Rücklichter vor dir, sondern scanne den Raum. Atme bewusst gegen die Enge an.
Dein Tages-Impuls: Tunnel-Trance – Vom Fixieren zur bewussten räumlichen Wahrnehmung
- Wahrnehmen: Konzentriere deine Aufmerksamkeit für die nächsten 15 Sekunden ausschliesslich auf drei unvorhergesehene, neutrale Elemente im Tunnel (z.B. eine spezifische Textur an der Decke, ein Schattenwurf, eine spezifische Farbe des Asphaltrandes), statt sofort auf das nächste Lichtsignal zu fokussieren.
- Reflektieren: Wo genau setzt dein Körper die Anspannung ein, wenn du fixierst? Ist es die Nackenmuskulatur, die in den „Tunnelblick“ geht, oder ist es die Brust, die durch die Enge reagiert? Erkenne diesen physischen Stress als Signal, dass das Gehirn versucht, die Kontrolle zu *übernehmen*, statt sie bewusst wahrzunehmen.
- Optimieren: Beim nächsten Tunnel-Ride: Setze eine bewusste Atemtechnik ein. Atme tief in den Bauch und nutze diese Ausatmung als aktives Werkzeug, um das visuelle Feld aktiv zu erweitern – atme *aus* die Enge aus, anstatt dich von ihr einklemmen zu lassen. Scanne, bevor du reagierst.
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