Willkommen zu Tag 112 unserer Ride & Reflect Reihe zu mehr Souveränität auf dem Motorrad. Heute im Fokus: Blickfalle erkennen.

Schau nicht auf den Randstein! Dein Körper folgt deinem Fokus. Wenn es eng wird: Kopf hoch, Blick zum Horizont. Es klappt.

Dein Tages-Impuls: Die Macht des Horizonts über den Randstein

  • Wahrnehmen: Nimm dir bewusst einen Moment, in dem du dich auf eine unmittelbare Bedrohung (z.B. einen engen Kurvenrand oder einen Schlagloch-Rand) konzentrierst, und identifiziere präzise, wo dein Blick *festklebt* – ist es die Oberfläche des Hindernisses oder die Bewegung dahinter?
  • Reflektieren: Welche tiefere Angst steckt hinter der Fixation auf dem Randstein? Ist es die Angst vor dem Verlust der Kontrolle in diesem kleinen Moment, oder die Überzeugung, dass die Lösung *hinter* der unmittelbaren Gefahr liegt?
  • Optimieren: Beim nächsten Ride: Setze dir als Mikro-Ziel, drei Sekunden lang den Fokus bewusst vom unmittelbarsten Punkt (dem Randstein) auf einen Punkt mindestens 20 Meter voraus zu lenken. Fühle, wie dein Körper die neue Perspektive annimmt, bevor du die eigentliche Korrektur ausführst.

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